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Tipps und Wissenswertes rund ums Thema Auto

Radwechsel: Was tun bei einer Reifenpanne?

Viele stehen nun vor der Frage: Wie muss ich jetzt vorgehen? Und: Was sollten Sie beim Thema Reifen wechseln beachten, um sicher und heil an Ihr Ziel zu kommen? Um diese Situation schnell und sicher lösen zu können, haben wir 9 Tipps zum Radwechsel bei einer Panne zusammengefasst:

  1. Haben Sie das passende Werkzeug zum Radwechsel immer im Wagen dabei? Sorgen Sie vor, sonst haben Sie im Ernstfall ein großes Problem. Denken Sie z.B. auch an eine feste Matte, um bei weichem Untergrund trotzdem den Wagenheber ansetzen zu können. Auch ein Unterlegekeil bei eventuellem Gefälle ist ein nützliches Accessoire. Auch Handschuhe für einen rutschfesten Griff sind empfehlenswert und eine sinnvolle Ergänzung zu dem üblichen Werkzeug!
  2. Wie können Sie frühzeitig einen Reifenschaden erkennen? Lauschen Sie! Oft kündigt sich eine Reifenpanne durch veränderte Laufgeräusche Ihrer Räder an. Auch das Ziehen Ihres Lenkrades von einer auf die andere Seite kann ein Zeichen sein, dass ein Reifenschaden bevorsteht. Stellen Sie eines dieser Symptome fest, sollten Sie Ihre Reifen schnellstens auf Risse und Fremdkörper überprüfen!
  3. Platzt Ihr Reifen während der Fahrt, versuchen Sie dennoch die Ruhe zu bewahren. Halten Sie das Lenkrad fest und versuchen Sie geradeaus weiterzufahren. Bremsen Sie langsam ab und vermeiden Sie ruckartiges Lenken. Weisen Sie andere Verkehrsteilnehmer auf Ihr Problem hin, indem Sie die Warnblickanlage einschalten.
  4. Sichern Sie den Ort Ihrer Panne gut ab. Ziehen Sie als erstes Ihre Warnweste an und stellen Sie ein Warndreieck etwa 200 m hinter dem Fahrzeug auf. Der Warnblicker sollte die ganze Zeit eingeschaltet sein.
  5. Sichern Sie den Pkw vor dem Reifenwechsel gut ab! Legen Sie dazu einen Gang ein und ziehen Sie die Handbremse an. Benutzen Sie den Unterlegekeil – auch wenn kein Gefälle vorliegt. So bleibt Ihr Fahrzeug beim Reifenwechsel an seinem Platz.
  6. Bevor der Wagenheber zum Einsatz kommt, lösen Sie die Radmuttern. Eine spezielle Ratsche mit Verlängerung verleiht Ihnen eine größere Hebelwirkung. So lösen sich die oft sehr festsitzenden Muttern leichter. Bei Bedarf legen Sie nun eine stabile Matte unter den Wagenheber und bocken das Fahrzeug auf – so weit, dass sich der beschädigte Reifen komplett in der Luft befindet.
  7. Nun können Sie die Schrauben herausdrehen und das Reserverad aufziehen. Handschuhe sind jetzt ein großer Vorteil, um einen guten Griff zu haben und sich vor Verletzungen und Schmutz zu schützen. Drehen Sie die Schrauben mit der Hand so fest wie möglich und lassen Sie das Fahrzeug wieder herunter. Nun noch einmal festziehen mit geeignetem Werkzeug.
  8. Nun können Sie zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle fahren – in angemessener Geschwindigkeit – und Luft nachfüllen, denn ein Reifen verliert bei längerem Liegen im Kofferraum Luft.
  9. Kontrollieren Sie Ihre Räder öfter. Ein falscher Luftdruck ist der häufigste Grund für eine Reifenpanne!

Bei Fragen steht Ihnen unsere Meisterwerkstatt gern zur Seite. Wir beraten Sie gern, was Sie für den Notfall benötigen und überprüfen Ihre derzeitige Ausstattung!

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